Kurztipp: Pappball für den schnellen Spaß

Wie viele von euch wissen, bin ich ein Bastelfreak und versuche, so einiges an Katzenspielzeug und – zubehör selbst zu machen. Meine drei Katzen stehen zum Beispiel sehr auf leere Klopapierrollen. Sobald eine leer ist, werfe ich sie meist quer durch die Wohnung und sie erheitert die Katzen stunden- oder gar tagelang. Man kann diese Rollen aber nicht nur unverarbeitet oder in einer Fummelbox zum Katzen-Entertainment anbieten.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten – so auch als Snackrolle (Enden der Rolle zukleben, Löcher und Leckerchen in die Rolle und kullern lassen) oder als Pappball. Seit ich dieses Video gesehen habe, werden bei uns regelmäßig Klopapierrollen zum Pappball umfunktioniert. Für Diejenigen unter euch, die kein Portugiesisch (?) sprechen oder lesen können, stelle ich die einfache und schnelle "Anleitung" für den Pappball hier in ein paar kurzen Bildern und Worten vor.



benötigtes Material

Benötigtes Material für den Pappball: Papierrolle, Lineal, Schere und Stift
Benötigtes Material für den Pappball: Papierrolle, Lineal, Schere und Stift

Die Liste ist recht kurz und selbsterklärend:

  • Eine leere Toilettenpapier- oder Küchenkrepp-rolle
  • ein Lineal
  • Stift zum Anzeichnen
  • Schere
  • ungiftiger (Bastel-)Kleber oder Heißkleber

Anleitung

Ringe anzeichnen und ausschneiden
Ringe anzeichnen und ausschneiden

Zunächst wird die Papierrolle der Breite nach in gleich breite Streifen/Ringe eingeteilt – bitte beim Anzeichnen nicht zu sehr platt drücken, sonst haben wir später keinen runden Ball 😉 So kann man z.B. ein- oder eineinhalb Zentimeter breite Ringe wählen. Von den 1cm breiten Streifen können für den Pappball etwa 5 Ringe verwendet werden, von den 1,5cm breiten Streifen 4.

Im Anschluss werden die Streifen/Ringe auf den markierten Linien zerschnitten.

Zusammengeklebter Pappball
Die einzelnen Ringe werden miteinander verklebt

Dann werden die Ringe ineinander- bzw. übereinander geklebt. Und zwar so, dass ein Pappring in den nächsten geschoben wird. Damit die Ringe aneinander halten, wird der Ring der später in den anderen geschoben wird, an zwei Stellen mit Klebepunkten versehen: einmal oben und einmal unten. Also dort, wo die beiden Ringe aufeinander treffen (siehe rote Punkte in der Grafik oben). Das machen wir so lange, bis der Ball schön rund ist. Wie bereits geschrieben, werden dafür vier oder fünf Ringe benötigt.

Ist der Kleber getrocknet, kann der Spielspaß losgehen. Muffin ließ mir gerade mal so viel Zeit, um ein vernünftiges Artikelfoto zu machen und schwupps – war der Ball vor der Kameralinse weggeklaut 😉

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Zugegeben: stabil ist der Pappball nicht gerade – ein kräftiger Schlag und er ist platt und lässt sich nur schwer wieder "aufrichten", aber das Preis-Leistungsverhältnis und die benötigte Zeit zum Basteln machen für mich diesen Pappball zum tollen Spielspaß.

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5 Kommentare

  1. Super Idee, ich darf aktuell Katze sitten über das Wochenende. Hab mal wieder hier gestöbert und kam auf die Idee mit nem neuen Spielzeug, da der Kleine seine Spielzeuge irgendwann übrig hat und neue Sachen immer lange bespielen kann. Ich hab die Klorolle in 4 Streifen geteilt, allerdings wollten nur 3 ineinander passen. Das klappt dafür ohne kleben und hält auch bei langem Spielen bombenfest. Mit men Einkaufschip oder ner Kastanie drin rappelt es auch noch schön.

  2. Haargummis (auch dicke) sind brandgefährlich. Wenn sie verschluckt werden, und es gibt Katzen die schlucken die runter, kann es zu einem Magenverschluss kommen. Und das ist, wenn, wenn vom Tierarzt nicht auf einem CT festgestellt, tödlich. Es hat aber auf jeden Fall eine teure OP zur Folge.
    Also: Haargummis sind kein Spielzeug für Katzen!

  3. Danke für die Anleitung! Ich finde gerade solche einfachen Dinge toll, wo man die “Zutaten” entweder schon zuhause hat oder einfach bekommt.

    Liebe Grüße

    Bärbel

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