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Stabile Gittertür für die Katzenzusammenführung einfach selber bauen – in 5 Schritten

Zieht in einen bereits bestehenden Mehrkatzenhaushalt eine neue Katze ein oder gab es extremen Streit zwischen den Katzen, ist eine langsame (Wieder-)Zusammenführung mit Trennung durch eine Gittertür fast immer ratsam. Warum, das erkläre ich ganz unten – das Hauptaugenmerk dieser Anleitung soll nämlich wirklich nur auf dem Bau einer stabilen Trenntür ohne viel Schnickschnack liegen. Die Grafik im Artikelbild zeigt dir, wie das Endergebnis aussehen kann.

Ohne Lackieren habe ich für den Bau der hier vorgestellten Variante übrigens keine ganze Stunde gebraucht. Für die Holzlatten und Winkel habe ich knapp unter 20 € gezahlt – alles andere hatte ich noch zuhause. Auf diese Art und Weise habe ich nebenbei bemerkt auch unsere Balkonsicherungstür gebaut.

Damit du dich besser zurechtfindest, habe ich die Anleitung in verschiedene Kapitel eingeteilt:

Achso: die hier gezeigte Gittertür ersetzt die eigentliche Zimmertür. Beides zusammen in einem Türrahmen unterzubringen, benötigt eine andere Bauweise und Gittertürart. Die verlinkte käufliche Alternative macht das zum Beispiel möglich.

Schellanleitung zum Bau einer Gittertür für die (Wieder-)Zusammenführung

Baue einen Rahmen aus Holzlatten, der mit etwas „Luft“ in in deine Türöffnung passt. Verbinde die Ecken des Rahmens mit angeschraubten Flachwinkeln. Schleife alle Ecken und Oberflächen gut ab, damit keine Splitter abstehen. Zur Stabilisierung des Rahmens bringst du zwei oder mehr Querlatten an, die du mit Stuhlwinkeln im Inneren des Rahmen befestigst. Wenn du magst, kannst du das ganze Konstrukt noch in deiner Wunschfarbe lackieren. Bringe eine stabile Bespannung (z. B. drahtverstärktes Katzennetz) mithilfe von Tackernadeln oder Krampen auf den Rahmen auf.

In den Türrahmen eingehängt wird die Gittertür mit Türkloben (stabiler!) oder einfachen Ösen, welche in kleine Holzklötzchen geschraubt werden. Bringe diese Holzklötzchen auf Türscharnier-Höhe an. Um die Gittertür schließen zu können, nutze einen stabilen Schließriegel. Ratsam ist es auch, einen beweglichen Sichtschutz an einer Seite der Gittertür anzubringen: z. B. aus fester Pappe oder dünnem Holz.


Ausführliche Anleitung zum Bau einer Gittertür

Reicht dir die Schnellanleitung nicht oder du bist nicht so fit im Heimwerken, kann dir die folgende, ausführliche Anleitung helfen. Bitte lies dir erst die ganze Anleitung durch, bevor du etwas einkaufst oder mit dem Bauen beginnst. Sollten dir nach Lesen der Anleitung noch Fragen im Kopf herumschwirren, schreib gerne einen Kommentar (-> zum Kommentarformular springen)

Schritt 1: Erst planen, dann einkaufen und bauen

Die Grafik zeigt einen Türrahmen. Die Breite und Höhe sind jeweils farbig hervorgehoben und beschriftet, damit du weißt, von wo bis wo du nachmessen musst.
Das Foto zeigt eine Katze, die im Netz einer Gittertür bis ganz nach oben klettert
Das Foto zeigt im Vordergrund eine Katze, die durch eine Gittertür schaut und dabei die im Hintergrund liegende Katze beobachtet.

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Um das ganze Ding zu planen, musst du zunächst einmal deine Türöffnung abmessen: Breite und Höhe. Und zwar wirklich nur das „Türloch“, das die Gittertür später abdecken soll. Es gibt scheinbar verschiedene Standardmaße nach DIN-Norm: von 61 cm bis hin zu barrierefreien Türen mit 90 cm Breite. Auch die Höhe kann variieren: entweder 198 oder 211 cm.

Es ist also wichtig zu schauen, welche Breite und Höhe deine individuelle Türöffnung hat, in die die Gittertür später rein soll. Notiere dir die jeweiligen Maße und orientiere dich beim Einkauf des Materials daran.

Die Gittertür: stabil und die ganze Türöffnung abdecken

Wenn du schon eine langsame Zusammenführung mit Gittertür planst, achte bitte darauf, dass die Tür auch wirklich die ganze Türöffnung abdeckt. Niedrige Hürden unter 1,50 m überspringen Katzen mit Leichtigkeit – und sitzen dann schlimmstenfalls ohne Moderation auf der „falschen“ Seite, drohen, machen Stunk und schüchtern ein. Also bitte kein Kinder- oder Treppengitter, denn das reicht nicht!

Genau so wichtig ist es, dass die Tür selbst, ihre Befestigung und Bespannung auch wirklich stabil sind: Kein Sprung darf sie aus den Angeln reißen, das Netz darf nicht nachgeben und auch die Tür sollte nicht brechen – auch nicht, wenn ein 10-Kilo-Kater mit festem Willen dagegen springt oder daran hochklettert. Denn ja, sowas passiert bei Zusammenführungen nicht selten!

Schritt 2: Der Einkauf mit notierten Maßen und Einkaufsliste

Das Foto zeigt im Hintergrund Holzlatten. Im Vordergrund eine Hand, die verschiedene Winkel hält
Das Foto zeigt einen Flachwinkel und einen Stuhlwinkel. Beide liegen zum Vergleich nebeneinander
Das Foto zeigt drahtverstärktes Katzennetz in Nahansicht: durch eingewebte Drahtfäden ist es noch einmal robuster als herkömmliches Katzennetz ohne Verstärkung

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Die hier vorgestellte Gittertür besteht aus einfachen Holzlatten und verschiedenen Winkeln. In der einfachsten Version wird sie von Ösen in den Türangeln gehalten und mit einem Schließriegel geschlossen. Um die Gittertür zu bauen, benötigst du:

  • 4 Holzlatten (mein Tipp: Breite min. 5 cm, Länge je nach Höhe deiner Türöffnung)
  • 4 Flachwinkel (mein Tipp: Schenkellänge ca. 10 cm)
  • 8 – 16 Stuhlwinkel (mein Tipp: Schenkellänge ca. 5 cm)
  • Drahtverstärktes Katzennetz, Kaninchendraht oder ähnlich robuste Bespannung (mein Tipp: drahtverstärktes Katzennetz)
  • Kleinkram:
    • passende Schrauben,
    • Tackernadeln oder Krampen;
    • Ösen oder Türkloben;
    • ein stabiler Schließriegel (Mein Tipp: Bolzen-Schließriegel, min. 8cm groß)
  • Werkzeug:
    • Maßband oder Zollstock (Gliedermaßstab *hust*),
    • Säge,
    • Schleifpapier,
    • Schraubendreher,
    • Handtacker,
    • eventuell Hammer (nur, falls du Krampen nutzen möchtest)
  • Optional: Lack in Wunschfarbe + Pinsel bzw. Farbrolle

Falls du nicht weißt, was ich mit den jeweiligen Dingen meine oder wie sie aussehen, habe ich dir Foto mit kurzen Erklärungen in die jeweiligen Schritte gepackt.

Schritt 3: Holzlatten sägen, schleifen und zusammenbauen

Die Grafik zeigt, wie die seitlichen Latten der Gittertür angepasst werden müssen, damit sie in den Türrahmen passen
Die Grafik zeigt, wie die Seitenleisten mit den oberen und unteren Latten zusammengebaut werden
Das Foto zeigt zwei Holzlatten, die im rechten Winkel mit einem Flachwinkel befestigt wurden

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Hast du alles Material besorgt, gehts daran, die vorher ermittelten Maße auf die Holzlatten zu übertragen – allerdings mit einer kleinen Anpassung: Damit die Gittertür auch wirklich in die Türöffnung passt, musst du in der Höhe zweimal die Lattenbreite abziehen. Beispiel: Unsere Türöffnung ist 198 cm, die verwendeten Latten sind 5 cm breit. So habe ich von 198cm 10cm abgezogen und die Latten für die Höhe meiner Gittertür auf 188cm angezeichnet. Würdest du die Lattenbreiten nicht abziehen, wäre deine Gittertür um genau diese beiden Lattenbreiten zu hoch und würde nicht passen. Außerdem ist es sinnvoll, noch ein paar mehr Zentimeter in der Breite und Höhe abzurechnen: sonst sitzt deine Gittertür später extrem spack im Türrahmen.

Nimm dir also deine Latten zur Hand und zeichne dir die Maße für zwei Latten in der Höhe und zwei Latten in der Breite ein. Diese Latten kannst du jetzt entsprechend zurecht sägen und auch die Kanten und Oberflächen schon einmal abschleifen. So ziehen sich später weder Mensch noch Katze irgendwelche Splitter ein.

Lege die vier Latten vor dich auf den Boden und zwar so, dass die Latten in der Breite oben und unten durchgängig sind (in der Grafik oben blau) und die für die Höhen „untendrunter“ anschließen (in der Grafik oben gelb). Verbinde dann die Latten mit den vier Flachwinkeln: ein Flachwinkel an jeder Ecke. Wenn du magst, kannst du „innerhalb“ der Ecken noch jeweils einen Stuhlwinkel anbringen, damit das Ganze noch stabiler ist. Jetzt heißt es Testen: halte deinen zusammengebauten Rahmen an deine Türöffnung und schaue, ob alles passt. Falls ja: wunderbar und weiter im Text. Falls nein, kannst du jetzt noch einfach Korrekturen vornehmen, ohne alles umständlich auseinanderbauen zu müssen.

Schritt 3.1 (optional, aber ratsam!): Querlatten zur Stabilisierung anbringen

Auf dem Foto liegt ein Teil der fertig zusammengebauten Gittertür auf dem Boden. Der Fokus liegt dabei auf den Querlatten zur Stabilisierung.
Das Foto zeigt eine Nahaufnahme davon, wie eine Querlatte an den Seitenlatten befestigt ist: zwei Stuhlwinkel an jeder Seite halten alles an seinem Platz.
In der Grafik ist die Gittertür mit ihren Querlatten zu sehen. Die oberen und unteren Latten sind durchgehend und blau eingefärbt. Die Latten zur Stabilisierung in der Mitte liegen innen und sind grün eingefärbt.
Auf dem Foto liegt die fertig zusammengebaute Gittertür auf dem Boden

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Ich empfehle dir dringend, noch mindestens zwei weitere Querlatten zur Stabilisierung anzubringen. Dazu legst du dir den bereits zusammengebauten Rahmen vor dich zurecht und misst den Innenabstand zwischen den beiden Seiten für die Höhe deiner Gittertür. Säge dir entsprechend den Maßen zwei oder mehr (ich habe drei genommen) Querlatten zurecht. Befestige sie mit Stuhlwinkeln innerhalb des Rahmens: ein Stuhlwinkel für jede sich ergebende Ecke (siehe Foto). Jetzt hast du einen Holzrahmen mit mehreren stabilisierenden Querlatten.

Ich habe übrigens die Querlatten für die Türbreite ganz oben und ganz unten (in der Grafik blau) durchgängig gemacht. So gibt das mit den innenliegenden Querlatten (in der Grafik grün) nochmal mehr Robustheit.

Schritt 3.2 (optional) für eine hübschere Optik: lackieren

Weil so eine Gittertür durchaus mal ein paar Wochen oder Monate die Wohnung ziert, macht eine hübschere Optik das Ganze erträglicher. Dementsprechend kannst du an dieser Stelle – wenn du magst – ein oder mehrere Lackschichten in Wunschfarbe auftragen. Lasse die Lackschichten zwischendurch gut trocknen. Damit alles einheitlich ist, habe ich auch die jeweiligen Winkel einfach überlackiert. So fallen sie nicht auf und alles ergibt ein harmonischeres Gesamtbild.

Tipp: Benutzten Pinsel / Benutzte Farbrolle in Folie einwickeln

Damit der benutzte Pinsel oder die benutzte Farbrolle zwischen dem Auftragen der Lackschichten nicht eintrocknet, wickle sie fest in Plastik ein: Frischhaltefolie oder ein Gefrierbeutel reichen völlig aus.

Schritt 4: Jetzt kommt die Bespannung

Auf dem Foto liegt ein Handtacker auf einer Oberfläche. Neben ihm liegen die Verpackung und passende Tackernadeln.
Auf dem Foto liegen vier metallische Krampen auf einer weißen Oberfläche. Daneben liegt ihre Verpackung.
Auf dem Foto liegt die fertig mit Netz bespannte und weiß lackierte Gittertür auf dem Boden
Das Foto zeigt eine im Türrahmen befestigte Gittertür. Die untere Hälfte ist durch einen Sichtschutz aus Pappe abgedeckt

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Ist der Holzrahmen ganz zusammengebaut und vielleicht auch lackiert, gehts ans Bespannen. Das Katzennetz kannst du einfach mit einem Handtacker und passenden Tackernadeln befestigen. Nutzt du Kaninchendraht oder ähnlich starres Material, sind hier Krampen („U„s aus Metall, siehe Foto oben) besser geeignet – diese musst du dann mit einem Hammer einschlagen.

Setze die Tackernadeln oder Krampen in möglichst geringen Abständen. So hält dein Netz auch Klettern und Rumgezerre stand. Und das ist ja neben der Stabilität der Tür selbst absolut wichtig, wenn du deinen Katzen eine Barriere vor die Nasen setzen möchtest. Beginne dabei am besten an den oberen Ecken, ziehe das Netz straff nach unten und befestige dann die unteren Ecken. Erst danach solltest du dich dem mittleren Bereich widmen. So ist alles fest und verzieht sich zwischenzeitlich nicht.

Der Sichtschutz: dicke Pappe oder dünnes Holz statt Tücher

Jetzt wäre auch ein guter Zeitpunkt, schon einmal die Platzierung und Befestigung des beweglichen Sichtschutzes zu planen: er sollte etwa das untere Drittel der Gittertür abdecken und einfach zu Lüften sein. Gleichzeitig aber auch fest genug an der Gittertür befestigt, dass keine neugierige Katze ihn in Eigenregie abreißen oder „lupfen“ kann. Darum eignen sich hier auch keine Tücher – besser ist stabile Pappe oder dünnes Holz (z. B. „Schrankrückwände“)

Die Pappe oder das Holz kannst du zum Beispiel mithilfe von Plastikschienen an der Gittertür befestigen. Achte aber bitte darauf, dass sich der Sichtschutz möglichst geräuschlos bewegen lässt: viel Krach dabei kann sich nämlich schlimmstenfalls auch negativ aufs Gittertür-Training auswirken!

Schritt 5: Befestigung der Gittertür und Schließriegel anbringen

Auf dem Foto liegen zwei Sets Türkloben auf einer weißen Oberfläche: ein Set ist zusammengesteckt, die einzelnen Teile des anderen Sets sind auseinandergezogen.
Das Foto zeigt die Öse, die auf dem Türscharnier liegt. Sie ist seitlich in einen weißen Holzklotzgeschraubt, der mit Schrauben an der Gittertür befestigt ist
Das Foto zeigt eine Detailaufnahme von einem Türriegel an einer Gittertür. Er passt genau ins Türschloss.

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Deine Gittertür ist nun komplett zusammengebaut und bespannt. Nun musst du sie nur noch so in die Türöffnung reinbekommen, dass sie sich leicht öffnen und schließen lässt. Dazu kannst du dir ganz einfache eigene Türscharniere bauen: Ich empfehle dafür spezielle anschraubbare Türkloben (die Dinger, mit der Türen sowieso in ihren Scharnieren hängen – nur eben extra zum Aufschrauben; siehe Foto oben). Diese Kloben sind nämlich verdammt stabil und halten einiges aus. Möglich ist es aber auch, einfache schraubbare Ösen zu nutzen.

Die Kloben oder Ösen schraubst du zunächst seitlich in kleine – lackierte ? – Holzklötzchen: die kannst du ganz einfach aus dem Restholz deiner Holzlatten zurechtsägen. Hänge die fertigen Klötzchen samt Türkloben oder Öse in die Türscharniere ein und stelle deine fertige Gittertür daneben. So siehst du direkt, auf welcher Höhe deine selbstgebauten „Holzklötzchen-Scharniere“ liegen müssen. Zeichne dir das entsprechend ein und bringe die Klötzchen dann anschließend mit längeren Schrauben an deiner Gittertür an.

Als letztes fehlt nur noch ein stabiler Verschluss-Mechanismus. Denn eine Gittertür, die bei geringster Belastung einfach auf geht, bringt schließlich Niemandem etwas. Ich rate zu einem größeren Bolzen-Schließriegel (die Dinger, die man zur Seite schiebt und ein Stift herauskommt – siehe Foto oben). Weil deine Gittertür ja ohnehin schon in den Scharnieren hängt, kannst du den Schließriegel jetzt genau dort positionieren und anschrauben, wo auch die „Einbuchtung“ für das Türschloss ist. So hält dann alles ganz stabil und lässt sich sicher verschließen. Nutzt du als Bespannung Katzennetz, kannst du von beiden Seiten mit den Fingern durchgreifen und den Riegel öffnen und schließen. Das ist auch der Grund, warum ich dir zu Katzennetz als Bespannung rate.

Mein dringender Tipp: Bau dir etwas, das dir das Rein- und Rausgehen so einfach wie möglich macht!

Ich finde es unglaublich wichtig, bei der Zusammenführung eine Barriere zu haben, die dir das Rein- und Rausgehen so einfach wie möglich macht. Du wirst es in der Zusammenführungsphase ab einem gewissen Punkt viel mit neugierigen, rumwuselnden Katzen zu tun haben. Katzen sind schnell und können sich durch kleinste Durchgänge quetschen! Musst du erst aufwändig an der Gittertür rumfummeln, um in den abgetrennten Bereich rein- oder rauszukommen, erhöhst du das Risiko immens, dass eine der Katzen währenddessen auf die „falsche“ Seite huscht und du eine unkontrollierbare Situation hast – vielleicht mit Kampf, Streit, Jagen, Blut.

Je mehr du dich auf die Tür statt die Katzen konzentrieren musst, umso schlechter. Du machst es dir selbst auch unnötig kompliziert, was erfahrungsgemäß die Stimmung (und Motivation!) für eine langsame Zusammenführung versaut. Darum plane und baue deine Gittertür bitte durchdacht!


Eine Gittertür zum kaufen

Hast du auf das Selbstgebaue keine Lust, kannst du auch auf so einige käufliche Exemplare zurückgreifen. So nutzt beispielsweise eine meiner Beratungskundinnen diese Gittertür von Amazon. Laut ihr soll zwar der Aufbau anfangs etwas kompliziert sein, aber die Tür sei recht stabil und ihre Katze könne nicht daran hochklettern, weil sie am Metall keinen Halt fände. Dennoch habe sie zur Sicherheit den oberen – sonst offenen Teil – zusätzlich mit einem Netz abgesichert. Außerdem könne man diese Gittertür zusätzlich zur normalen Zimmertür einbauen und beides unabhängig voneinander öffnen und schließen.

Ich selbst habe keine Erfahrung damit und kann dementsprechend weder eine Empfehlung dafür, noch dagegen aussprechen. Für mich sieht sie aber auf den ersten Blick recht vernünftig aus, weswegen ich sie hier auch verlinke.


Warum die Gittertür bei (Wieder-)Zusammenführungen allen beteiligten Katzen gegenüber nur fair ist

Eine Zusammenführung ist immer Kontrollverlust für alle Katzen und auch der Verlust von Sicherheit. Zudem sind Katzen Tiere, die Reviere bilden und verteidigen – mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Einfach eine fremde Konkurrentin plötzlich mitten ins Revier zu setzen kann enorme Probleme geben – auf jeden Fall aber ist es immenser Stress für alle. Darum ist es fast immer sinnvoll, die neue Konkurrentin Freundin langsam und harmlos vorzustellen. Und das ist fast immer nur mit einer Barriere – eben der Gittertür – möglich.

Hat es zwischen den Katzen mal so richtig gefunkt und ernsthafter Streit ist ausgebrochen, brauchen alle Tiere sichere Rückzugsorte und genug Zeit, sich sanft wieder anzunähern. Auch da ist eine Gittertür fast die einzige Möglichkeit.

Viel viel mehr darüber, warum du deinen Katzen bei der (Wieder-)Zusammenführung eine Gittertür gönnen solltest, liest du in den folgenden drei Blogartikeln:

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