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so gehts richtig: seriöse Bezugsquellen finden

Inhalt zuletzt aktualisiert am: 22.08.2014

Auch, wenn es einem nach der Lektüre der vorangegangenen Inhalte so vorkommen kann: bei Weitem nicht alle Anbieter von Kitten oder ausgewachsenen Katzen sind schlecht oder gar unseriös! Ob man sich nun einen Züchter, eine Pflegestelle, eine private Bezugsquelle oder das Tierheim ausgeguckt hat: wer gut zuhört und mitdenkt, kann schnell erkennen, ob er übers Ohr gehauen werden soll.

Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme per Mail, Telefon oder persönlichem Gespräch kann man sich ein Bild seines Gegenübers machen und seine Absichten einschätzen. Dabei ist gegenseitige Sympathie sicherlich hilfreich, jedoch nicht ausschlaggebend. Wichtig ist nicht nur, was gesagt wird, sondern auch wie es gesagt wird.

Verhalten eines seriösen Anbieters:

  • Er interessiert sich dafür, wohin und zu wem "seine" Katzen ziehen sollen! Fragen zu den eigenen Lebensumständen und dem Wissen über Katzenhaltung sind in einem gewissen Umfang normal und eher ein gutes Zeichen!
  • Es wird zunächst ein unverbindliches Vorgespräch vereinbart, bei dem man sich gegenseitig und vor allem auch die Katzen kennenlernen und beschnuppern kann.
  • Fragen zu den Katzen, ihren Charakteren, ihren Macken und Vorlieben sowie weitere Fragen zu allgemeineren Themen wie Ernährung, tierärztlicher Betreuung werden gerne und auch ausführlich beantwortet!
  • Die Katzen leben zusammen in der Familie, sind nicht weggesperrt oder separiert. Es herrscht ein liebevoller Umgang zwischen Katze und Halter.
  • Es gibt nur wenige Kitten und das Zuchtziel (bei Züchtern) wird gern erläutert.
  • Der Züchter ist in einem Zuchtverein und legt Gesundheitspapiere, Impfpässe und Stammbäume gern vor.
  • Stammbaum und Impfpass werden ohne lange Diskussionen mit der Katze abgegeben.
  • Die Umgebung der Katzen ist sauber, riecht nicht übermäßig und ist durchschnittlich ordentlich. Spielzeug liegt herum, die Umgebung sieht bewohnt aus und die Katzen können sich frei bewegen.
  • Kitten werden nicht vor der 12. Lebenswoche abgegeben. Zu diesem Zeitpunkt sind sie bereits entwurmt und zweifach geimpft.
  • Sollten die Katzen kränkeln, werden sie bis zu ihrer Genesung im alten Zuhause behalten.
  • Auch eine Besichtigung der Umgebung des zukünftigen Katzenhalters kann als "Vorkontrolle" verlangt werden und ist vollkommen normal
  • Der Anbieter gibt dem Interessenten Bedenkzeit und drängt nicht auf Übernahme der Katzen. Im Gegenteil: Er wird zur Geduld auffordern und darauf bestehen, dass die Katzen erst dann umziehen, wenn sie wirklich so weit sind.
  • Werden Kitten als Liebhabertiere abgegeben, so wird eine Vereinbarung über eine später durchzuführende Kastration getroffen bzw. die Tiere sind bereits frühkastriert!
  • Auch auf Pflegestellen und im Tierheim erfolgt eine ausführliche Beratung zu den Tieren
  • Kitten werden niemals und erwachsene Katzen nur dann in Einzelhaltung vermittelt, wenn der vorherige Besitzer die Katze ausdrücklich als Einzelkatze einstuft. (Im Tierheim ist hier jedoch manchmal Vorsicht geboten!)
  • Es wird angeboten, auch nach dem Umzug der Katze weiterhin als Berater oder Anlaufstelle bei Problemen bereit zu stehen; denn für seriöse Anbieter ist die Katze auch nach Abgabe nicht "aus der Welt".



Nicht alle diese Punkte müssen oder können auf jeden Anbieter von Katzen zutreffen. Schlechte Erfahrungen mit Interessenten, ein schlechter Tag, Hektik oder missverstandene Worte können so manchem eigentlich vorbildlichen Anbieter ins schlechte Licht rücken. Auch darum sind mehrere Termine bei ernsthaftem Interesse an einem bestimmten Tier wichtig.

Nicht zu letzt auch deswegen, um die "Chemie" zwischen zukünftigem Halter und Katze zu testen. Sollte sich so gar keine Sympathie zwischen Katze und potentiellen Halter entwickeln, wird die Katze eines seriösen Anbieters wohl auch nicht umziehen. Denn auch das "erlauben" sich seriöse Anbieter: einfach einmal "Nein!" zu sagen, wenn es "hinten und vorne" nicht passt!


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